Posts mit dem Label Rezept werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Rezept werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 7. August 2012

Tipp: Tschisi Eis selber machen

Könnt ihr euch noch an früher erinnern? An dieses super leckere Eis, aus den unteren Zeilen im Eisplakat?
Ich habe es GELIEBT. Es war vanillig, sehr cremig-weich-sahnig.. einfach das beste Vanilleeis das man kriegen konnte. Leider wurd die Produktion eingestellt und auch jahrelanges stimmenstarkes Geheule seitens der Fans kann die Erzeuger nicht dazu bewegen, es wieder zu bringen. Die Gründe sind dumm wie fadenscheinig: man hätte Probleme gehabt, da beim Löcher pressen das Holzstäbchen splittern konnte (Alta, nehmt halt Plastik, meine Güte.....) und außerdem weiß man nicht ob heute auch genügend Leute das Eis toll fänden (und lässt sich auch gut sagen wenn mans nicht bringt und promotet, ne??).

Was solls, ärgern hilft nicht.

Kürzlich stieß ich dann auch diesen Tipp, wie mans selber machen kann: Tschisi Eis selber machen.

Ich hab mich genau an die Anleitung gehalten, und das kam raus:


Ich muss sagen... es war nicht... schlecht. Aber es war halt auch definitiv kein Tschisi. Was sofort auffällt ist die Konsistenz: bei Weitem nicht so cremig, sondern eher wässrig, man kanns eher "abbeißen" als unter den Lippen schmelzen lassen. Auch geschmacklich ist es nur sooo äääähnlich, wobei ich natürlich nicht mehr genau sagen kann was anders sein müsste, SO genau ist mein Gedächtnis dann doch nicht. Aber ich weiß ganz sicher, es hat anders geschmeckt. Wie dem auch sei: der bisher beste Ersatz... *seufz*

Viel Spaß beim Probieren, falls ihr es auch so geliebt habt... :-)

Donnerstag, 15. Dezember 2011

Keksrezept: Spitzbuben

Heute mein erstes Keksrezept dieses Jahr. Spitzbuben sind so ein Allzeit-Klassiker, ich weiß nur grad nicht, ob sie in Deutschland auch so heißen. Auf jeden Fall ist das ein Rezept nach meiner Oma (die es wiederum bestimmt irgendwo raushat, aber eben seit Jahrzehnten so macht).


Spitzbuben

Zutaten:
  • 350g Mehl
  • 180g Butter
  • 80g Zucker
  • 1 Eidotter
  • etwas Zitronensaft
  • Marmelade (keine Ahnung wie viel)
  • Puderzuckre zum bestreuen

Zubereitung:
Aus den Zutaten einen Teig kneten - ich mach das immer so, Mehl und Zucker vermischen, zimmerwarme Butter und das Ei in eine Mulde in der Mitte, dann von außen immer Mehl vorsichtig drüberdrücken, bis man nicht mehr den Dotter zwischen den Fingern laufen hat wenn man dranfasst, dann richtig kneten.
(Generell schadet es Keksteig nicht, wenn er so mindestens 30 Minuten kühl rasten darf, manchmal mach ich auch die ganzen Keksteige am Vortag und verarbeit sie erst dann. - Ist aber kein Muss)
Den Teig dünn ausrollen, die eine Hälfte rund ausstechen, die andere rund mit Loch in der Mitte. Bei 170°(Heißluft) bis 200°(Elektro) backen. Ich weiß grad nicht mehr auswendig wie lange, aber auf jedenfall nicht zu lange. Irgendwas so zwischen 5-10 Minuten langt auf jeden Fall, sie sollten nicht braun werden an den Rändern! Generell finde ich es schlimmer Kekse zu "überbacken" als zu wenig. Jedenfalls, rausholen bevor sie sich merkbar verfärben!
Etwas auskühlen lassen, dann die runden mit Marmelade (Marille, Erdbeere, Kirsch, was immer man mag) bestreichen und eins mit Loch oben drauf setzen. Wenn man mag kann man dann auch noch Puderzucker mit einem Sieb drüber streuen - sieht nett aus, aber süß genug sind sie auch ohne! ;-)

Tipp: Diese Kekse finde ich müssen mindestens 1-2 Tage "ziehen", gleich schmecken sie noch nicht so wie sie sollen...

(Fotos reiche ich nach, sobald ich gebacken habe, kommen erst nächste Woche dran)

Sonntag, 6. November 2011

Rezept: Käsekuchen

Nach einem etwas weniger figurfreundlichen Rezept kommt heute mal etwas, das man denke ich auch naschen darf ohne großartig schlechtes Gewissen zu haben.
Ich hab das Rezept übrigens auf eine kleine runde Springform (Durchmesser etwa 18cm) adaptiert, weil es einfach wirklich keinen Sinn macht für 2 einen ganzen großen Kuchen zu backen. In meinem gestrigen Backversuch war noch das ein oder andere nicht ganz optimal, weswegen der Kuchen auch nicht ganz so perfekt aussieht. Im Rezept hier hab ich aber versucht das schon zu korrigieren...


Käsekuchen

Zutaten:
  • 150g Mehl
  • etwas Backpulver
  • 50g Zucker
  • 55g Butter (kalt)
  • 1 Ei
  • Prise Salz

  • 1 Ei
  • 500g Magerquark 
  • 1 EL Milch
  • 60g Zucker
  • 1/2 Pckg Vanillezucker
  • 1/2 Pckg Puddingpulver Vanille
  • 40g Rosinen

Zubereitung:
Mehl mit Backpulver, Zucker und Salz vermischen, dann das Ei und die Butter dazu geben und zackig zu einem Mürbeteig kneten. Man sollte dabei am besten kalte Hände haben, also empfiehlt es sich sie vorher ein wenig kalt abzuwaschen. Auch die Butter sollte kalt sein, ist dann auch nicht so eine klebrige Angelegenheit den Teig zu kneten.
Anschließend den Teig in Folie wickeln und etwa eine Stunde in den Kühlschrank packen.


Danach den Ofen vorheizen auf 150° und eine kleine runde Springform unten mit Backpapier belegen. Von 2/3 der Teigmasse den Boden basteln - ich nehm dazu das Papier heraus und drück es genau auf die Größe, das klappt im Normalfall gut. Bei diesem meinen Kuchen hatte ich etwas zu wenig Mehl auf das ganze Ei genommen, daher war er zu weich und ließ sich nicht so gut formen. Mit der Angabe oben sollte es aber nun passen. Den Rest des Teiges zu einer Rolle formen, an den Rand legen und dünn nach oben drücken. Ist immer ein Gefriemel, mit so wenig Teig auszukommen, aber die Wand muss wirklich nicht dick sein.


Nun die Eier trennen und mit den Eiweißen und 20g vom Zucker steif schlagen. Die Eigelb mit Quark, Milch, Vanillezucker, Zucker und Puddingpulver mit Handmixer gut verrühren. Anschließend die Rosinen mit dem Schneebesen einrühren und den Eischnee unterheben.


Die Masse nun auf den Teig füllen. Ich hatte die 1,5-fache Quarkmasse gemacht, das war fast schon zu viel. Wer gerne wirklich viel Quarkmasse mag, kann das oben angegeben eben auf 750g Quark erweitern.


Im Backofen auf die unterste Schiene stellen und bei 150° (Heißluft) für 40 Minuten backen, danach noch 20 Minuten bei 130°. Nach dem Backen den Ofen aufmachen und noch etwa eine halbe Stunde dort drin stehen lassen. Ich finde, Käsekuchen muss ordentlich ausgekühlt sein, um richtig lecker zu schmecken und würde daher empfehlen ihn über Nacht in Ruhe zu lassen, aber das ist Geschmackssache.




Das Rezept ist übrigens wirklich nicht seehr süß, und da mehr Quark als sonst was enthalten ist darf man da ruhig mal ein Stückchen futtern. Er sättigt übrigens auch unglaublich, man kommt daher schon mal gar nicht in Versuchung ihn in großen Mengen zu verspachteln ;-)


Ich finde Käsekuchen am besten, wenn er noch hell ist, aber am Rand beginnt Farbe zu bekommen. Dann ist er fest, aber noch nicht ausgetrocknet.. (auch wenn man natürlich sagen muss, dass dieses Rezept mit Magerquark schon trockener ist als eine ähnliche, fettreichere Variante)
.. und angeschnitten sah er so aus: (wie gesagt, mein Boden war zu weich und ließ sich nicht schön formen, daher wurd er etwas zu dick und die Masse reichte dann nicht mehr für den Rand; Quark war dafür zu viel *lach*)


Gutes Gelingen!

Sonntag, 25. September 2011

Rezept: Tiramisu

Ist zwar nun schon etwas her, aber zu meinem Geburtstag hab ich dieses Jahr wieder einmal ein Tiramisu zusammen gebastelt, weil ich da total Lust drauf hatte, und da ich schon länger kein Rezept mehr gepostet habe, ists mal wieder an der Zeit :-)


Tiramisu
Zutaten:
  • 8 Eier (nur das Eigelb)
  • 200g Puderzucker
  • 4-6 cl Amaretto (in der alkoholfreien Variante: einige Tropfen Bittermandelaroma)
  • 1kg Mascarpone
  • 1 Tasse starker Kaffee, abgekühlt
  • 1 Packung Löffelbiskuits
  • Kakaopulver (echter Back-Kakao, nicht Trinkkakao, auch wenns auf dem Foto dank Blitz nicht so aussieht *g*)

Zubereitung:
Zuerst die Eigelb mit dem Puderzucker und 4cl Amaretto mit dem Handmixer ordentlich schlagen, bis es eine schaumige Creme ist. Puderzucker am Besten sieben, damit keine Klümpchen drin bleiben.
Dann die Mascarpone unterheben. Wahlweise mit dem Schneebesen oder mit dem Mixer auf kleiner Stufe, aber achtung!! Es ist absolut essentiell, dass man hier nicht mehr zuviel rührt! Im Notfall lieber winzige Klümpchen Mascarpone riskieren. Wenn man nämlich zuviel schlägt, wird die Konstistenz flüssig und man hat Tiramisu-Suppe am Schluss.

Dann den Kaffee (abgekühlt) bereistellen, ich mische gern noch mal einen Schuss Amaretto dazu. Die Biskuits eine Millimillimillimillisekunde beidseitig dippen. Achtung: Keinesfalls drin schwimmen lassen oder einweichen! Auch das gibt Tiramisu-Suppe. Wer sich nicht sicher ist, kann sie auch mit einem Pinsel beidseitig bestreichen, das reicht ebenso völlig. Selbst wenn sie sich noch zu "knusprig" anfühlen, keine Sorge, alles wird weich.
Also einmal den Boden der Form damit auslegen, dann eine Schicht Mascarpone drüber streichen, dann nochmal Biskuits, nochmal Mascarpone.

Die Form dann einige Stunden kühl stellen (vorzugsweise über Nacht!). Vorm Servieren mit Kakaopulver bestreuen.

Ich finde, ein gutes Tiramisu steht und fällt mit den beiden Achtung-Punkten. Mir ists noch nie schief gegangen, wenn ichs so gemacht habe. Für mich ists ein absolutes No-Go wenn die Biskuits in der Masse hochschwimmen oder so.
So muss das nämlich aussehen:
Die dürfen sich nicht bewegen! :-P

Auf dem Teller dann (leider kein allzu gutes Bild, aber es hat nicht lange genug gelebt um besser fotografiert zu werden *g*), es ist mir auch leider etwas von dem Heber "geflatscht", schließlich ists ne ziemlich weiche Angelegenheit ;-)

Schön ist, dass es wirklich ratzfatz gemacht ist und sehr lecker schmeckt. Klar ist es reichhaltig, aber entweder man isst es oder man lässt es stehen. So Quark-Mascarpone Mischungen kann ich gar nicht haben, dann lieber gleich ein figurfreundliches Rezept, und nicht Tiramisu.

Übrigens find ichs zwar ziemlichen Frevel, aber man kann natürlich auch den Amaretto ersetzen, wenn man den Mandelgeschmack nicht mag, durch braunen Rum oder Whiskey beispielsweise.

Dienstag, 26. Juli 2011

Urlaubs-Frühstück

Der lang ersehnte Urlaub wird hier gebührend ausgekostet, im wahrsten Sinne. Heute mit einem ausgiebigem Frühstück:

Pancakes!


Für Pancakes gibt es ja wohl viele Rezepte und tausende Essvarianten, aber ich bevorzuge dieses hier:

Pancakes Rezept (etwa 3-4 normale Esser):

  • 4 Eier
  • 50g Zucker
  • 150ml saure Sahne
  • 150g Mehl
  • etwa 1 TL Backpulver
  • eine Prise Salz
Zuerst Eier trennen, und Eiweiß mit Zucker steif schlagen. Dann Eigelb mit saurer Sahne verrühren und Mehl, Backpulver und Salz dazu. Schließlich Eischnee unterheben. Gibt eine fluffig-dicke Masse.
Das dann in kleinen Klecksen bei mittlerer Temperatur (nicht zu heiß sonst werden sie schwarz bevor sie durch sind - durch das Backpulver gehen die nämlich ordentlich auf und brauchen schon ein wenig!) in einer bebutterten Pfanne rausbacken.
Dazu mag ich besonders gern frisches Obst (diesmal Heidelbeeren und Erdbeeren) und Quarkcreme.

Quarkcreme Rezept:
  • 250g 40%iger Quark
  • restliche saure Sahne
  • 2 Päckchen Vanillezucker
  • ein Spritzer Zitronensaft
  • 1 Eigelb (eigentlich, aber ich werf immer das ganze Ei rein, was soll ich mit dem Rest *g*)
  • bei Bedarf: mehr Zucker/Süßstoff (richtet sich danach wie süß das Obst ist, bei Beeren brauchts das eigentlich nicht mehr)
Einfach alles verrühren, aber nicht zu lange mixen sonst wirds flüssig.

Das gabs mit ner schönen großen Tasse Kaffee... Ahhhh.. :-D

Habt ihr auch so Rezepte, die es nur im Urlaub gibt, bzw. wenn man einfach morgens Zeit und Ruhe hat?

Sonntag, 17. Juli 2011

Rezept: Toffeekrümelkuchen

Dieses Rezept hab ich über irgendeinen Blog per "weiterklicken" gefunden, mir dann gemerkt und aus dem Gedächtnis nachgebacken. Es ist daher vermutlich nicht mehr das Original, aber wenn irgendjemand merkt dass es "seines" ist, dann bitte melden, ich werd natürlich verlinken. (Hab mittlerweile aber keinen Schimmer mehr woher ichs hab!)
Es braucht zwar viel Vorbereitungszeit, aber macht wenig Arbeit. *g* Achtung, sehr lecker :D



Toffeekrümelkuchen

Zutaten:
  • eine Packung Vollkorn- oder Butterkekse
  • 100g Butter
  • 1 Dose gezuckerte (<- !sehr wichtig!) Kondensmilch
  • 1 Becher (Vanille)Schlagsahne 
  • Schokoflocken

Zubereitung:
Zuerst bereitet man das Toffee zu. Ich hätte nicht geglaubt dass es funktioniert, aber es klappt wirklich. Also, die Dose Milch nehmen, Papier außen runter machen und in einen großen Topf mit kochendem Wasser legen. Zwei Stunden zugedeckt kochen lassen, dabei darauf achten dass die Dose stets vollständig mit Wasser bedeckt ist!!
Nach 2 Stunden Dose raus holen und statt Milch ist leckeres Toffee drin - echt!! :D
es quillt schon beim Aufmachen heraus *schlupp*
Achtung, sehr lecker aber doppelt so heiß! Bloooß nicht mit dem Finger mal eben ein wenig schlecken ;-)

Das Toffee kann dann erstmal ein wenig auskühlen. In der Zwischenzeit den Boden machen. Dafür die Kekse zerkrümeln, in eine Form füllen, die Butter zerlassen, darüber gießen und etwas am Boden festdrücken.

Es lohnt das vielleicht ein wenig "durchziehen" zu lassen, macht vielleicht das Verteilen vom Toffee drüber einfacher. Ist aber egal, eine Papperei ist es so und so. Am Besten viele kleinere Häufchen Toffee drauf setzen und vorsichtig verstreichen.
Danach die Sahne steif schlagen und ebenso darüber streichen (das Toffee darf dann nicht mehr heiß sein natürlich, sonst zerfließt die Sahne).
Anschließend kommt noch eine Schicht Schokostreusel drüber. Fertig siehts dann so aus:

Der Kuchen ist nun fertig, sollte aber ein paar Stunden im Kühlschrank durchziehen, gern auch über Nacht.

Am Teller, mit etwas Vanillesoße:

Mein Kuchen ist ziemlich krümelig geworden, vielleicht könnte man etwas mehr Butter nehmen. Muss man aber nicht ;-)

Schmeckt... verdammt lecker *g*

Dienstag, 28. Juni 2011

Mooncakes

Nun ich hab einige Zeit überlegt, ob ich das hier posten soll, da mein erster Versuch gehörig in die Hose ging (zumindest und vor allem optisch). Da mein zweiter aber etwas ansehlicher wurde, kommts nun doch.
Darauf gekommen bin ich als eine chinesische Arbeitskollegin zu ner Feier selbstgemachte Mooncakes mitbracht. Zuerst dachte ich mir: uäh, die schmecken aber komisch... Dann ab dem zweiten war ich hin und weg. Ich steh auf so Kram.. es schmeckt nach fast nichts, es schmeckt undefinierbar, ist weich-batzig im Mund - HUI! (Ich bin ein bisschen Brite, glaub ich...)

Vorab übrigens: Mooncakes gibt es in tausend Variationen. Ich wollte nämlich zuerst ein Rezept googeln- hähähä. Es gibt glaub ich so viele Mooncakes und Namen dafür wie Leute die sie herstellen. Somit hab ich meine Kollegin einfach um ihr Rezept gebeten, und sie hat es mir nicht nur aufgeschrieben, sondern auch alle Zutaten mal zur Arbeit mitgebracht, damit ich sie leichter einkaufen gehen kann! <3

Hier also ein Rezept mit Bildern...


Mooncakes

Man braucht:
  • 45g Klebereismehl
  • 35g Reismehl
  • 20g Weizenstärke
  • 185g Milch (teilersetzbar durch Kokosmilch)
  • 50g Zucker
  • 20ml Öl
  • Füllung: Kürbis+Butter+Zucker, oder Lotuspaste oder Rote-Bohnen-Paste
(hier ein Bild, damit es vielleicht leichter fällt die beschrifteten Produkte im Chinaladen zu finden):
Sehen übrigens so aus:

Zubereitung:
Zuerst bereitet man die "Hülle" zu, und das ist ein wenig tricky...
Alle Zutaten zusammenmischen, das Ergebnis ist flüssig.
Dann eine halbe Stunde rasten lassen. Danach wird es gedampft. Mir mangelt es vor allem an praktischen Behältnissen, drum war das im ersten Anlauf echt ein Act. Theoretisch nimmt man eine kleinere Form, stellt diese in einen Topf kochendes Wasser, Deckel drauf und dampfen lassen. (Die kleine Form sollte dabei nicht schmelzen, wäre von Vorteil *hust*) 
Das dauert 15-20 Minuten. Oder auch länger. Jedenfalls im Verlauf wird das flüssige Zeug dickflüssig und schließlich gummiartig. Fertig ist es, laut Xin, wenn es nicht mehr "sticky" ist. Ich vermutete dass sie damit klebrig meint, aber um genau zu sein, glaube ich bleibt es immer klebrig.. Im ersten Anlauf hab ich daher noch viel viel Mehl dazu geschüttet *hust*
Man kann nun die Füllung zubereiten. Ich zitiere Xin: Fry the pumpkin (sie spricht das immer so süß aus, und sagt "pumky" sodass ich lange nicht wusste was sie eigentlich meint *hihi*) with butter and sugar until they become sticky.
Hier nun meine Fehler: Es gibt noch keinen Kürbis, ich nahm eine Cantaloupe Melone. Fehler 2: das mit dem fry until sticky war ein echt scheiß Plan.
flüssige Melone, und da wir ja wissen wie praktisch Stärke funktioniert.... Fail-ail-ail-ail......
Weils noch nicht genug ist, hier Fehler 3: Xin sagte, ich könne die beiden Teile (Fülle und Hülle) auch mischen. An dem Punkt ist mein erster Durchgang kläglichst gescheitert und das Endergebnis sah so aus:
unerkennbare Klecks-Häufchen. An dem Punkt erzähle ich euch vom 2. Versuch weiter....

Alternativ kauft man sich einfach (süße) rote-Bohnen-Paste oder Lotusblütenpaste. Letzteres kriegt man in größeren Asiashops, Bohnenpaste hab ich schonmal beim real gesehen, aber nicht süß. Selber zubereiten geht auch, ist aber zeitaufwändig, Rezepte lassen sich googeln.
Ich habe übrigens auch das "Steaming" optimiert. Ich hab doch so eine Mikrowelle-Dampfgarschüssel, ne? *Hand auf Stirn klatsch*
Es mag nicht rezeptgetreu sein, aber es hat geklappt. Wesentlich schneller, deutlich besser. Ich hab immer so 2-3 Minuten laufen lassen und dann nachgeschaut. Insgesamt glaub ich 4-5 Durchgänge...
Nun werden die Teile zubereitet.
Zuerst macht man ein Knödel Hülle und drückt es platt, darauf kommt ein Klecks Paste, dann schön zumachen (bis es gut hält!) und ein wenig mit Reismehl anstäuben.
Für die Zubereitung braucht man übrigens solche "Geräte" die laut Xin hier nirgends zu kriegen sind... Wer aber nicht extra nach China fliegen will um welche zu bekommen, könnte die Kugeln auch einfach platt drücken, geschmacklich wird das wohl nichts ändern....
In diese Förmchen füllt man die Kugel, dann drückt man runter....
... und holt ein hoffentlich ganz gebliebenes, wohlgeformtes Mooncake heraus! 
(Wenn sich die Fülle in der Form verteilt hat oder das Ganze nicht rauskommt, dann... habt ihr was falsch gemacht *g* Ich verweise auf das erste Bild mit Mooncakes *lach*) Ein bisschen aufreißen macht nix, aber mehr sollt halt ned sein:
Das macht man nun mit allen und hat:

Soviel also zu den Mooncakes.. Die Dinger haben mich irre gemacht... aus Angst, sie wieder nicht hinzubekommen hab ich im China Supermarkt alle mögliches Ersatz-Goodies mitgenommen und die letzte Woche getestet *kopfschüttel*
Da wäre....
Mochis, was auch immer das ist... schmeckt SEHR ähnlich, allerdings mit roter Bohnen Paste gefüllt. Die Packung oben passt übrigens nicht zum Bild unten, was daran liegt dass wir 2 verschiedene hatten ;-) die "nackigen" fand ich aber deutlich besser!

Und dann noch etwas, das wir aus unserem Lieblings Sushi-Restaurant kennen und ich heiß LIEBE! Sesambällchen *SCHMACHT* Diese waren mit Lotuspaste gefüllt... Herrlich!!
Leider werden die im Fett rausgebacken .. Und als wäre das nicht schon böse genug, haben wir diese Unmengen Fett noch anderwertig genützt... Habt ihr schonmal Chips selbstgemacht? *tihi*
Zuerst also hauchdünne Kartoffelraspel etwa 15min frittieren, bis kurz vor zu braun...
rausholen, auf viel Küchenpapier legen, und bei etwa 100° ins Rohr stellen, bis das Küchenpapier möglichst viel Fett eingezogen hat und die Kartoffel härter sind... 
Auskühlen lassen bis sie knusprig sind, und schwören, das ab morgen nie nie nie wieder zu machen ;-D

Donnerstag, 5. Mai 2011

Rezept: Blitz-Brot

Guten Morgen!

Zur Zeit bin ich ein klein wenig Produkte-blog-faul, und woran das genau liegt kann ich eigentlich gar nicht sagen. Irgendwie läuft mir diese Woche die Zeit jeden Abend einfach davon.. Und auch am Wochenende: wo ich sonst schon sonntags die halbe Woche vorgebloggt hab, hatte ich diesmal nicht einen Post fertig... *schulterzuck* Auf Frühjahrsmüdigkeit kann ich mich ja nun nicht mehr rausreden, nicht wahr?? Ich glaub ich häng generell grad in einer antriebs-armen Phase *seufz*

Jedenfalls, damit natürlich auch heute wieder was zu lesen ist, gibt es einen schnellen Post und zwar über ein Brot, das fast genau so schnell gebacken wie beschrieben ist. Darum nenne ich es jetzt einfach mal


Blitz-Brot

Zutaten (30cm Kastenform):
  • 500g Mehl, bzw. Mehlmischung aus verschiedenen (nach Belieben, bei nur Vollkornmehl allerdings etwa 30-50g weniger - ausprobieren!)
  • 450ml lauwarmes Wasser
  • 1 Würfel frische Hefe (es geht zur Not auch mit Trockenhefe, ich finde das Ergebnis allerdings nicht sooo gut)
  • 3 EL Haferflocken 
  • 150g Körner oder Röstzwiebel (ich nehm gern die Alnatura-5Körner-Mischung, es lohnt sich diese über Nacht in etwas Wasser einzuweichen.. wenn man nicht ZU geizig mit dem Wasser ist kann man aber selbst bei reinem Vollkornmehl dann die ganzen 500g nehmen! Das Einweichen ist aber kein Muss, wer etwas "Biss" im Brot mag, einfach so nehmen; es eignen sich natürlich auch Sonnenblumenkerne oder so Zeugs)
  • 2 TL Salz
  • 3 EL Obstessig (ich nehm meist aber hellen Balsamicoessig)

Zubereitung:
Die trockenen Zutaten (Mehl, Haferflocken, Körner, Salz) in einer großen Rührschüssel mit einem Löffel vermengen. Eine kleine Mulde bildenm die Hefe reinbröseln (wenn man trockene nimmt einfach anfangs mitmischen), und mit etwas warmen Wasser auflösen. 
Ich lasse das wenn ich Zeit habe, etwa 15 Minuten zugedeckt an einem warmen, nicht zugigen Ort stehen. Eigentlich ist es aber nicht nötig. Es macht nur einen haarfeinen Unterschied, weil die Masse nicht normal aufgeben wird (kann/darf/muss). Wer keine Lust hat kann sich das einfach sparen *g*
Mehlmasse und Hefe mit dem Restwasser und dem Essig per Knethaken vermischen, wenige Minuten rühren. Die Masse in eine geölte Kastenform füllen und (achtung, jetz kommts!!!) in den noch KALTEN, nicht vorgeheizten Ofen stellen, auf etwa 170-190° (bei Heißluft weniger heiß, bei Elektro mehr) aufdrehen, und nach einer Stunde das fertige Brot aus dem Ofen holen.

Tipp: ich habe auch schon normale fertige Brotbackmischungen so verbacken, das funktioniert genauso. Nur dann auf jeden Fall das Salz weglassen!!! (sonst trinkt ihr wie Münchhausens Pferd!)

Das Rezept klappt eigentlich wirklich IMMER, außer natürlich man macht was falsch. (Oder man experimentiert noch, wie viel mehr Wasser reines Vollkornmehl braucht *g*)
Das Brot schmeckt sehr saftig und lecker, und hält sicher gut 2 Tage, in denen es nicht hart wird. Länger würde ich jetzt generell selbst gebackenes Brot nicht stehen lassen (bzw. in der Regel lebt es nicht so lange, hehe)
Durch die Körner und Zwiebel Beigabe lässt sich natürlich endlos variieren, ebenso natürlich mit Kräutern. Man könnte auch einfach mal ein wenig Karrotte reinraspeln (hab ich noch nicht getestet, aber dann auch sparsamer mit dem Wasser!). Mit Zwiebeln wird es halt etwas rustikaler (eher für Wurst, Käse), mit Sonnenblumenkernen eignet sichs gut für Süßes, finde ich.

Ich bin jedenfalls ein Fan davon, weil man auch eben schnell nach der Arbeit für den nächsten Tag machen kann, und nicht stundenlang damit beschäftigt ist...


Falls ihr es nachgebacken habt - lasst es mich doch bittewissen, bzw. wie ihr variiert habt! :-D

Donnerstag, 14. April 2011

Erdbeer-Rhabarber-Krümelkuchen

Endlich ist es wieder Zeit für Erdbeeren! Und praktischerweise gibts da ja auch frischen Rhabarber. Insgesamt find ich den schwierig zu verarbeiten. Ich mag den Geschmack zwar, meistens, aber manchmal hinterlässt er mir auch so ein komisches Gefühl am Gaumen. Ich vermute mal das hängt mit der Säure zusammen, keine Ahnung.. Jedenfalls haben wir wieder frischen von der "Schwiegermama" bekommen, und der musste ja irgendwie verarbeitet werden. Also hab ich mir ein Rezept zusammen gezimmert, und hier ist es:
Ein Hinweis aber vorab: ich hab vieles nicht abgewogen, und ich denke das hängt auch ein wenig davon ab wie fruchtig man es will.. Daher Schätzungen und Richtwerte :-)


Erdbeer-Rhabarber-Krümelkuchen

Zutaten:
  • Schale Erdbeeren (250g?)
  • etwa 7-8 Stangen Rhabarber
  • 250g Zucker
  • 1/16 Wasser
  • 150g Butter
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • etwa 1/3 Päckchen Vanillepudding
  • 250g Mehl
  • 1 Ei

Zubereitung:
Zuerst hab ich den Rhabarber geputzt und in Scheibchen geschnitten. Dann etwa 100g Zucker in einem Topf bei hoher Temperatur karamelisiert (da muss man immer neben dran stehen, kann auch schnell mal anbrennen), und mit Wasser abgelöscht (dampft wie Sau, wird zuerst auch wieder hart, einfach weiter erhitzen, nach ein paar Minuten ists wieder flüssig), und dann das Puddingpulver drunter gemischt (sonst wirds zu flüssig). Die Rhabarberstückchen rein und etwas gekocht, aber nicht so lange dass es Kompott wird. 
In der Zwischenzeit die Erdbeeren gewaschen und in Stücke geschnitten, anschließend vermischt.
Tipp: die Karamellreste im Topf kleben ordentlich fest. Bloß nicht versuchen und das rausschrubben, einfach ne gute halbe Stunde mit Wasser anfüllen, löst sich dann von selbst!

Dann hab ich den Teig gemacht: Mehl, Zucker (die restlischen 150g), Backpulver, das Ei und die weiche Butter einfach schnöde mit den Knethaken vom Mixer verquirlen. Wer mag kann am Ende auch mit den Händen kneten, geht find ich dann schneller. Insgesamt ist das aber ruck-zuck fertig.
3/4 von dem Teig in eine befettete Springform drücken, am Rand etwas nach oben ziehen. 
Tipp: es schadet nicht die Form vielleicht mit Backpapier auszulegen, mir ists passiert dass etwas Fruchtsoße seitlich rausgesabbelt ist. Und es ist eine Heidenfreude, angebrannt Fruchtsoße ausm Herd zu putzen, hmpf.

Den restlichen Teig immer mit ein wenig Mehl bestäuben und weiterverquirlen (jetzt aber wichtig, mit dem Mixer!) bis eine bröselige Masse entsteht. Will man größere Brösel lässt man den Teig etwas feuchter, will man kleine nimmt man mehr Mehl. Ich mag sie wenn sie etwa so aussehen:
Tipp: ich mag ganz gern "ordentlich" Boden, vor allem wenn ich soo viele Früchte oben drauf mach. Ich bemesse daher die Zutaten für die Masse immer recht großzügig ;-) Im Notfall lassen sich die Brösel auch noch mit ein wenig Butter und noch mehr Mehl strecken, wenn zu wenig übrig geblieben ist.

Nun also noch die Früchte auf dem Boden verteilen, die Brösel drüber.
Den Kuchen dann bei 170° (Heißluft) - 180° (Unter/Obenhitze) etwa 35 Minuten backen. Dass er fertig ist erkennt man an der Färbung der Krümel.

Anschließend empfiehlt es sich den Kuchen 1-2 Stunden auskühlen zu lassen bevor man ihn aus der Form nimmt und anschneidet. Wer so ungeduldig ist wie wir hat etwas formlose Häufchen am Teller ;-D

Natürlich gibts tausende Rhabarberkuchenrezepte, aber das finde ich sehr lecker! Ach, und wichtiger Hinweis: Der ganze Kuchen ist eher Kategorie "matschig" - also er zerfließt zwar nicht, aber wenn mans lieber kross hat ist es nicht zu empfehlen. Ich steh allerdings sehr auf feuchte Fruchtkuchen, drum ists für mich perfekt, aber eben nicht jedermanns/fraus Sache. :-)
Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...